23. August 1822
Anton Falter und seine Frau Anna-Maria erwerben das Gesamtanwesen zu Lindforst.
1895
Max und Therese Venus lassen einen Ringofen samt Turmkamin errichten.
1905
Ein Einkolben-Gasmotor löst die Dampfmaschine ab.
1925
Max und Anna Venus übernehmen die Ziegelei und das landwirtschaftliche Anwesen.
Als Folge des 1. Weltkrieges kann der Betrieb nur wegen der Landwirtschaft überleben.
Die Ziegelproduktion spielt eine untergeordnete Rolle.
1933
Eine Revolverpresse zur rationelleren Dachziegelproduktion wird eingebaut und ein Lanz-Bulldog wird gekauft.
1946
Da dringend Mauer- und Dachziegel für den Bau des St. Wolfgang Krankenhauses in Schwarzach benötigt werden, wird die Ziegelproduktion unter Leitung des Ortspfarrers
wieder aufgenommen.
1947
Neue Freiluft-Torckenhütten werden aufgestellt und für die Beschickung mit Absetzwagen eingerichtet.
1957
Um vom Wetter unabhängig zu sein wird eine Heißlufttrocknerei in das bestehende Gebäude eingebaut.
1960
Ein Teil der nun überflüssigen Freiluft-Trockenhütten und das alte Pressenhaus werden abgerissen. Es wird ein neues Gebäude errichtet und ein, für die damalige Zeit, großer Kollergang eingebaut.
1966
Durch einen verheerenden Brand brennen das Ofen- und das Pressengebäude bis auf
die Grundmauern nieder. Auch die nagelneuen Maschinen zur Ziegelprduktion fallen den Flammen zum Opfer. Der Neubau kann noch im selben Jahr fast fertig gestellt werden.
1969
Der neue Tunnelofen geht in Betrieb und löst den alten Ringofen ab.
1980
Nach der endgültigen Auftrennung der Produktion von Ziegeln und Kaminrohren beginnt der erste Bauabschnitt zur Totalerneuerung der Ziegelproduktion bis zum Ofen.
1993
Die bisher größte Baumaßnahme, der Bau der neuen Aufbereitung und des neuen Sumpfhauses, wird begonnen.
1997
Das neue Planziegelwerk wird im Rahmen der Feierlichkeiten zur 175-Jahr-Feier eingeweiht.
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